Maike in Südamerika

11Dezember
2019

Isla Isabela: Vulkan Sierra Negra

Gegen 7 Uhr sind Arnaud und ich heute zu dem Touranbieter für die Vulkantour gegangen, wo wir dann als erstes erstmal alle anderen eingesammelt haben bis wir zum Startpunkt der Wanderung gefahren sind. Nach ca. 30 Minuten Fahrt kamen wir dann am Startpunkt des ca. 8 km langen Wanderwegs (eine Richtung) an. Zu Beginn sind wir quasi in einer Wolke in ein bisschen Nieselregen gestartet, was sich aber später etwas aufgeklart hat. Das erste Stück sind wir dann erstmal zum Kraterrand gegangen. Leider konnten wir aber nicht bis auf die andere schauen, da Wolken davor waren. Der Vulkan (Sierra Negra) war auf jeden Fall deutlich größer als der den Svenja und ich auf Fuerteventura bestiegen haben und ist auch noch aktiv. Der Krater hat einen Durchmesser von ca. 10 km! Danach sind wir dann noch weiter auf dem Vulkan gegangen (hat nicht mehr die kegelförmige Form) zu einer Ausbruchstelle, wo man richtig cool verschiedene Gesteinsfarben sehen konnte:)
Gegen 13:30 Uhr waren wir dann wieder zurück im Ort und haben dann eigentlich nur noch etwas gechillt und schon mal unsere Bootstickets zurück nach Santa Cruz gekauft, von wo wir am 14.12. wieder zurück fliegen.

10Dezember
2019

Fahrt nach Isla Isabela

Gegen 7:30 Uhr ging heute morgen unser Boot zur Insel Isabela los. Diesmal war die 2-stündige Überfahrt zum Glück auch etwas angenehmer als beim letzten Mal :)
Nach dem Mittagessen haben wir uns dann Mountainbikes ausgeliehen (seit ca. 2 Monaten mal wieder Fahrradfahren :D ) um zur Muro de las Lágrimas (Mauer der Tränen, welche in den 1950er Jahren von Sträflingen gebaut wurde...Zu der zeit diente die Insel als Strafgefangenenlager) zu fahren. Auf dem Weg waren links und rechts dann schon immer kleine Wege zu kleinen Lagunen, Stränden oder Aussichtspunkten. Und auf dem Weg haben wir mehrere Schildkröten auf dem Weg gesehen und auf dem Rückweg dann auch noch Flamingos :)
Abends haben wir dann Nudeln mit Gemüse gekocht. Wir dachten eigentlich wir hätten eine Zucchini gekauft... es hat sich dann aber als Kürbis herausgestellt :D
Irgendwie hatten wir dann ein bisschen die Zeit aus den Augen verloren, sodass schon fast alle Touranbieter geschlossen waren. Wir haben dann aber doch noch zufällig eine geöffnete gefunden, wo Arnaud und ich dann eine Wandertour zu einem Vulkan für morgen früh gebucht haben. Xenia wollte morgen mal ein bisschen mehr entspannen.

09Dezember
2019

Santa Cruz: Charles Darwin Station & Tortuga Bay

Auf dem Weg zur Charles Darwin Station sind wir heute als erstes bei einem kleinen Fischmarkt (eigentlich nur ein Stand) vorbei gegangen. Was ganz witzig hier war, dass die Seelöwen zum Teil zwischen den Verkäufern lagen oder herumgerobbt sind. Bei der Darwin Station gab es dann ein kleines Museum über die Forschung und auch nochmal ein riesiges Gehege für Schildkröten. An zwei Strandabschnitten waren auch nochmal ganz viele Iguanas (große Echsen), die auch schwimmen können, was dann total witzig aussieht. Nach dem Mittagessen sind wir dann noch zur Tortuga Bay gegangen. Der Weg dorthin ging ca. 45 Minuten, vorbei an ganz vielen Kaktusbäumen. Der Strand war dann richtig schön weiß und der Sand war total fein. In einem Bereich waren dann auch nochmal richtig viele Iguanas :)

08Dezember
2019

Santa Cruz: Lavatunnel und Las Grietas:

Heute Vormittag sind Tobi, Arnaud und ich mit dem Bus zu einem Lavatunnel gefahren, wovon es auf der Insel ganz viele gibt. Der Lavatunnel, den wir besichtigt haben, ist wohl der zweitlängste Tunnel nach einem in Chile. Es war auf jeden Fall ganz schön beeindruckend wie groß vom Durchmesser der Tunnel ist.
Nachmittags sind wir dann noch zu einer mit Salzwasser gefüllten Felsschlucht gegangen, wo man durchschwimmen und Schnorcheln konnte. Dort haben wir zwischen den Steinen sogar auch kurz eine Muräne gesehen.
Abends ist dann auch Xenia wieder bei uns im Hostel angekommen und wir haben uns nochmal mit Tobi getroffen, der ab morgen dann für mehrere Tage eine Bootstour macht.

07Dezember
2019

Erstes Mal Tauchen

Um kurz nach 7 Uhr ging es heute morgen am Tauchshop los und wir sind erstmal auf die andere Seite der Insel gefahren. Von dort sind wir dann mit dem Boot erstmal zur Isla Plaza gefahren, wo die Erfahreneren einen Equipmentcheck gemacht haben und ich auch später meinem Tauchgang hatte. Dann sind wir weiter zum Gordons Rock gefahren, wo die anderen dann ihren ersten Tauchgang hatten und ich mit einem anderen Schnorcheln gegangen bin. Das war auch ganz cool, direkt beim Reinspringen waren schon ganz viele Fische und dann auch nochmal ein paar Schildkröten :)
Zurück auf dem Boot haben wir dann nach den anderen Ausschau gehalten und wieder eingesammelt.
Die meisten waren vom Tauchgang aber nicht so begeistern, da der Guide wohl total schnell unterwegs war und sich fast alle verloren haben. Wir sind dann wieder zu der Anfängerstelle gefahren, wo sich die anderen ausgeruht haben und ich dann mit einem Instructor ins Wasser gegangen bin. Die ersten Momente Unterwasser waren dann schon ein bisschen komisch, aber dann war es richtig cool und ich habe auch wieder ganz viele Fische und sogar auch zwei "Marbled Ray" gesehen. Nach ca. 30 Minuten ging es dann wieder zurück aufs Boot und wieder nach Gordon Rocks, wo die anderen dann ihren zweiten Tauchgang hatten und ich wieder Schnorcheln war. Aus der Ferne habe ich diesmal auch noch irgendeine Haiart gesehen :)
Gegen 14:30 Uhr haben wir dann wieder mit dem Boot angelegt und es ging zurück nach Puerto Ayora.

06Dezember
2019

San Cristobal -> Santa Cruz

Heute Vormittag haben wir uns wieder Schnorchelausrüstung ausgeliehen und sind alle vier nochmal zur der Bucht Las Tijeretas gegangen. Leider war es aber etwas wellig und die Sicht war auch nicht so gut wie den Tag zuvor. Also sind wir nach kurzer Zeit schon wieder zum Strand Punta Carola. Hier war es zum Schnorcheln dann etwas besser und man konnte wieder ganz viele Schildkröten sehen. Um 15 Uhr haben wir dann das Speedboot zur Insel Santa Cruz genommen. Die 2-stündige Überfährt war dann ganz schön rau und wellig und wir sind zum Teil immer richtig "hart aufgeschlagen" nach einer Welle.
Abends haben wir für den nächsten Tag dann noch eine Tour zum Tauchen gebucht: Arnaud zwei Tauchgänge am Gordon's Rock und für mich 1 Tauchgang an einer Anfängerstelle als "Discovery Dive", quasi ein Schnuppertauchgang, wenn man noch nie vorher getaucht ist. Bin schon echt gespannt wie das wird!!

05Dezember
2019

San Cristobal: Tag 2

Für unsere Tour über die Insel haben wir heute als erstes noch eine Taucherbrille, Schnorchel und Flossen ausgeliehen (Tobi hat selber was dabei, so konnten wir uns dann abwechseln). Wir dachten die Ausrüstung für einen Tag würde 15-20$ Kosten und waren dann auf jeden Fall positiv überrascht, dass es nur 5$ waren :)
Als wir wieder am Hostel waren kam dann auch schon der Taxifahrer, der uns heute zu verschiedenen Orten auf der Insel gebracht hat. Der erste kleine Stop war dann auch schon direkt bei einer Bäckerei (mit verschiedenen Brötchen, Croissants, Zimtschnecken und anderen Teilchen), von der wir schon gelesen hatten und da auch unbedingt hinwollten. Dort haben wir uns dann noch ein bisschen eingedeckt. Während der Fahrt hat der Fahrer dann schon ganz viel über die Insel erzählt. Der erste Stop war dann eine Schildkröten- Aufzuchtstation La Galapaguera, wo Schildkröten in verschiedenen Altersklassen zu sehen waren. Danach ging es zum Strand Puerto Chino, wo auch wieder überall ganz viele Seelöwen waren. Schnorcheln ging hier aber nicht so gut bzw. Das Wasser war nicht so klar. Auf dem Rückweg ging es dann noch bei einem früheren Vulkan vorbei, der jetzt mit Wasser gefüllt ist. Der Rundweg drumherum war ganz schön matschig und Gegensatz zur Küste war es hier auch deutlich kälter. Als letztes wurden wir dann am Strand La Loberia rausgelassen. Dort waren wir dann auch Schnorcheln waren und ganz viele Fische und Schildkröten gesehen haben, die zum Teil auch echt nah waren. Etwas weiter entfernt habe ich unter Wasser auch einen Seelöwen gesehen. Am Strand waren natürlich auch wieder ganz viele Seelöwen:D
Nach dem Abendessen haben wir dann noch unsere Bootstickets nach Santa Cruz für morgen Nachmittag gebucht.

04Dezember
2019

Flug nach San Cristobal

Nach dem Frühstück und ein paar letzen Einkäufen (Haferflocken, Reis, Nudeln - Früchte und andere Sachen sind nicht erlaubt) haben wir uns auf den Weg zum Flughafen gemacht. Als erstes mussten wir uns dort eine "Einreisekarte nach Galapagos" holen für 20 $. Danach wurde dann das Gepäck kontrolliert, ob man verbotene Sachen dabei hat, und dann ging es zum Check-In. Nach San Cristobal sind wir dann ca. 1,5 Stunden geflogen. Am Flughafen angekommen wurden dann nochmal die Reisepässe kontrolliert und man musste nochmal 100$ Eintritt bezahlen. Der Flughafen ist direkt neben der Stadt und wir konnten zu unserer Unterkunft zu Fuß gehen. Xenia hatte noch kein Zimmer und wir haben zwischendurch bei einer Unterkunft gehalten. Bei Ausbeuter Unterkunft war aber dann auch noch ein Bett frei bzw. wir haben unser Zimmer dann storniert und alle zusammen ein Zimmer bekommen.
Kurz danach haben wir uns dann auch schon auf den Weg gemacht zu einem Spaziergang an verschiedenen Stränden (Plays Mann, Punta Carola, Las Tijeretas) vorbei und an einem Aussichtspunkt (Cerro Las Tijeretas). Überall haben wir schon sooo viele Seelöwen und -Babies gesehen. Das war echt cool. An einem Strand haben wir dann Tobi (aus München) wieder getroffen, der auch mit uns ein Stück vom Flughafen in die Stadt gegangen ist. Er hat sich dann noch unserer Wanderung zum Aussichtspunkt angeschlossen und auch einer Tour zu verschiedenen Stellen auf der Insel, die wir für morgen geplant hatten. Zum Sonnenuntergang sind wir dann wieder zurück Richtung Stadt gegangen und haben uns mit einem Bierchen an den Strand gesetzt. Hier waren auch wieder ganz viele Seelöwen. Zwei Babies sind die ganze Zeit ganz nah zu uns und anderen Touristen gekommen. Da kamen dann auch immer direkt Aufpasser, die meinten man solle doch 2m Abstand halten, wobei sie ja auf einen zugekommen sind :D
Es war auf jeden Fall schon ein sehr schöner erster (halber) Tag :)

 

03Dezember
2019

Montanita & wieder nach Guayaquil

Die Tage in Montanita waren sehr entspannt und wir haben entweder bei uns im Hostel relaxed oder sind am Strand in die "Stadt" gelaufen. Hier war allerdings auch nicht so viel los, wie wir gedacht hatten, da Montanita eigentlich als Partyort bezeichnet wird... vielleicht mehr am Wochenende. Heute sind wir dann mit dem Bus nach Guayaquil wieder zu dem Hostel, wo ich letztes Mal auch schon war, gefahren. Dort haben wir dann Xenia aus Berlin getroffen. Mit ihr hatte ich vorher nur manchmal geschrieben, nachdem sie bei Facebook einen Reisebuddy gesucht hatte. Bisher hatten unsere Pläne aber immer nicht so zusammengepasst. Aber jetzt für die Galapagos-Inseln hat sie sich uns angeschlossen. Sie bleibt zwar 14 Tage und nicht 10 Tage wie wir, aber zumindest am Anfang oder auch mal zwischendurch werden wir gemeinsam etwas unternehmen:)
Von Guayaquil fliegen wir dann morgen Mittag als erstes nach San Cristobal. Am Freitag geht's dann nach Santa Cruz, danach nach Isabela und dann wieder nach Santa Cruz, von wo wir am 14.12. dann wieder zurück fliegen.

01Dezember
2019

Las Tunas: Kayak fahren

Heute Vormittag sind Arnaud, Julia (auch aus Frankreich), und Mike (USA) und ich mit dem Kajak (2er Kajaks) aufs Meer und sind zu ein paar Felsen im Meer, wo wir dann Schnorcheln wollten. Der Anfang, um richtig aufs Meer zu kommen, war schon gar nicht so einfach weil wir über die brechenden Wellen hinaus mussten. Dabei haben uns dann auch nochmal je 2 Leute aus dem Hostel geholfen. Der erste Versuch ist bei uns schon mal gescheitert und auch bei Julia und Mike, beim zweiten Mal hat es dann aber geklemmt. Zu der Felsinsel haben wir dann ca. 1,5 Std. gebraucht. Der Besitzer vom Hostel meinte an einer Stelle wäre ein kleiner Strand, wo wir die Kajaks ablegen könnten & auch ein Mann von einer Tauchschule, die dort waren, meinte wir sollten da ruhig hin, Was dann auch ganz gut geklappt hat. Das Schnorcheln war aber nicht soo mega toll. Ein paar coole Fische, wie "Dori" von "Findet Nemo" hat man zwar gesehen, mit der Strömung müsste man aber immer aufpassen nicht zu nah an die Felsen zu kommen. Also sind wir nach einiger Zeit schon wieder zurück an den Strand und wollten mit den Kajaks zurück. Das stelle sich aber als schwieriger heraus als zu dem Strand hinzukommen und ein paar Versuche zwischen den Felsen hindurchzukommen sind gescheitert. Also haben wir weiter auf der Insel gewartet und gehofft das das ansteigende Wasser das ganze verbessern würde. Irgendwann schien dann ein guter Zeitpunkt und wir haben es alle wieder aufs Meer geschafft. Zurück ging es dann auch viel schneller, da die Strömung ein bisschen geholfen hat. Das letzte Stück über die brechenden Wellen hinaus zum Strand hin war dann nochmal ein bisschen tricky. Arnaud und ich hatten "leider" einen doofen Moment, wo gerade eine große Welle kam, die uns komplett erwischt hätte. also sind wir vom Kajak gesprungen und haben es einfach an Land treiben lassen. Es war auf jeden Fall echt schön dann wieder an Land zu sein, die Arme und Schultern hat man dann doch schon ganz gut gemerkt und auch den Hunger :D
Nach dem Abendessen haben Arnaud und ich dann den Bus nach Montanita (anderer Ort an der Küste) genommen, der glücklicherweise genau in dem Moment kam, als wir an der Straße waren :)

Auf dieser Seite werden lediglich die 10 neuesten Blogeinträge angezeigt. Ältere Einträge können über das Archiv auf der rechten Seite dieses Blogs aufgerufen werden.